Malaria im Urlaub vorbeugen


Unangenehmes Souvenir
Malaria im Urlaub vorbeugen
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Der Sommerurlaub steht an und viele Reisende zieht es in ferne Länder. Allerdings vergessen viele dabei, sich entsprechend vor Infektionskrankheiten zu schützen, sodass zunehmend Fälle von Tropenkrankheiten in Europa auftreten. So auch die Malaria. Was genau Malaria ist und wie man sich davor schützen kann, erfahren Sie hier.

Malaria wird durch Mücken übertragen

Bei Malaria handelt es Infektionskrankheit, die hauptsächlich in tropischen und subtropischen Regionen vorkommt. Ausgelöst wird Malaria durch Parasiten, die sogenannten Plasmodien, die durch infizierte Anophelesmücken übertragen werden. Die Plasmodien befallen dann die roten Blutkörperchen und vermehren sich in diesen. Symptome einer typischen Malaria-Erkrankung umfassen Fieberschübe mit fieberfreien Intervallen, ein allgemeines Krankheitsgefühl, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Unbehandelt kann eine Malaria tödlich verlaufen.

Meiste Erkrankungen nach der Hauptreisezeit

In 2017 wurden alleine in Europa über 8000 Malaria-Erkrankte registriert. Dabei handelte es sich meist um Reisende, die zuvor in Afrika, Asien oder Lateinamerika Urlaub gemacht hatten. Aber nicht nur in den Ländern selbst, sondern auch an den Flughäfen ist Vorsicht vor der „Flughafen-Malaria“ geboten: infizierte Anophelesmücken können im Gepäck mitreisen und am Flughafen andere Reisende stechen. In seltenen Fällen ist eine Übertragung auch durch Blut-Blut-Kontakte möglich, z. B. bei gemeinsamer Verwendung von Injektionsnadeln bei Drogenmissbrauch.

Malariaprophylaxe

Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die man ergreifen kann, um sich vor einer Infektion mit Malaria zu schützen:

• helle, stichdichte Kleidung

• verschwitzte Kleidung wechseln

• Mückensprays, z. B. Autan tropical

• Mückennetze

• Aufenthalte im Freien während der Dämmerungen vermeiden

• in Einzelfällen, z. B. bei Reisen in Gebiete mit sehr hohem Malariarisiko, ist auch die Einnahme von Malariamitteln zur Vorbeugung möglich. Vor derartigen Reisen sollten Sie sich frühzeitig ärztlich beraten lassen.

Quelle: Ärzteblatt 

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