Herzerkrankung: Reisen erlaubt


Tipps zum Vorbereiten des Urlaubs
Herzerkrankung: Reisen erlaubt

Viele Menschen in Deutschland planen gerade ihren Sommerurlaub. Für Menschen mit einer Herzerkrankung gibt es dabei manches zu beachten. Tipps zur optimalen Reisevorbereitung:

Wichtig für Menschen mit einer Herzerkrankung ist es, ihre Reise sorgfältig vorzubereiten, um dadurch Risiken durch Überbelastungen und Fehleinschätzungen zu vermeiden. „Wer herzkrank ist, kann in der Regel völlig normal reisen, sollte aber mit seinem behandelnden Arzt mindestens drei Wochen vor Reisebeginn einige wichtige Punkte klären, zum Beispiel, welches Reiseziel bei welcher Herzkrankheit geeignet ist, den Impfstatus oder die Frage, welche kardiologische Versorgung bei Zwischenfällen am Urlaubsort besteht“, rät Dr. med. Wolf Andreas Fach vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Kardiologe am Cardioangiologischen Centrum, Bethanien-Krankenhaus (CCB) Frankfurt am Main.

Mit Herzerkrankung verreisen: Wichtige Fragen im Arztgespräch klären

Darüber hinaus sollten Betroffene mit dem Arzt besprechen, welche möglichen Überbelastungen zu meiden sind, zum Beispiel durch Hitze, Kälte oder Höhen über 2.000 Meter. Wichtige Fragen für das Arztgespräch sind etwa: Wann ist eine Reise hinsichtlich der jeweiligen Herzkrankheit zumutbar, wann nicht? Welche Probleme können plötzlich auftreten? Welche Krankheitsunterlagen sind auf die Reise mitzunehmen? Was ist bei der Einnahme eines Gerinnungshemmers zu beachten?

Oft fragen sich Herzkranke, wie viele Wochen oder Monate sie auf das Reisen verzichten müssen, zum Beispiel nach einem Herzinfarkt, nach einer Klappen- oder Bypass-OP oder nach dem Einsetzen eines Schrittmachers. Das hängt von der jeweils erfolgten Therapie und dem individuellen Befund ab und ist mit dem Arzt zu besprechen. Die Zeiträume liegen meist zwischen drei Wochen und drei Monaten.

Gut vorbereitet in den Urlaub

Die Deutsche Herzstiftung stellt Menschen mit Herzerkrankungen kostenfrei ein Reise-Set zu Verfügung. Es eignet sich gut als Informationsquelle und hilft bei der Klärung wichtiger Fragen im Artgespräch. Darüber hinaus enthält das Set eine Vorbereitungs-Checkliste, einen Notfallausweis sowie den Sprachführer „Herznotfall im Ausland: So holen Sie Hilfe“ in 10 Sprachen. Interessierte können es unter www.herzstiftung.de/sicher-reisen oder telefonisch unter 069 955128400 anfordern.

Bei uns können Sie ihr E-Rezept                       einlösen !

Der Patient reicht das Rezept per Rezeptcode ein. Patientinnen und Patienten können über die E-Rezept-App anfragen, ob ihr Medikament bei uns verfügbar ist und dieses digital bestellen.
 Oder sie kommen mit einem ausgedruckten Rezeptcode direkt in Ihre Apotheke und lösen das Rezept dort ein.

Jetzt neu !
e-REZEPT über Card Link bei uns einlösen.
Dazu einfach die ApothekenApp auf dem Smartphone instalieren .

Mehr Informationen unter:

E-Rezept | gematik


 

News

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Was hilft beim Einschlafen?
Was hilft beim Einschlafen?

Geräusche oder Musik

Probleme beim Einschlafen sind weit verbreitet. Manche Menschen versuchen, sich mit entspannender Musik oder Geräuschen in den Schlaf zu wiegen. Funktioniert das?   mehr

Finger weg von Lachgas!
Jugendlicher füllt Lachgas aus einer Kartusche in einen Luftballon

Nervenschäden möglich

In kleine bunte Ballons verpackt kommt Lachgas erst einmal recht harmlos daher. Außerdem ist es günstig, leicht zu beschaffen und legal – alles Eigenschaften, die es als Partydroge bei Jugendlichen sehr beliebt macht. Doch wie bei jeder Droge drohen auch bei Lachgas ernste gesundheitliche Folgen.   mehr

Beim Entwässern auf Natrium achten
Beim Entwässern auf Natrium achten

Vorsicht mit Diuretika

Entwässerungsmittel werden bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Eine Wirkstoffgruppe, die Thiazide, führt häufig zu einem Natriummangel im Blut. Und das vor allem zu Beginn der Therapie.   mehr

Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht
Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht

Ob Fehlgeburt oder Abtreibung

Abtreibung führt zu Brustkrebs! Diese Parole wird seit Jahren immer wieder ins Feld geführt, um schwangere Frauen von einem Abbruch abzuhalten. Dass das nicht stimmt, wird durch eine finnische Studie erneut untermauert.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Mai

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber
Möwen-Apotheke
Inhaber Athanasios Varzacis
Telefon 030/82 30 90 19
Fax 030/82 30 90 20
E-Mail moewen-apotheke@gmx.de