Schnelle Hilfe bei Sportverletzungen


Tipps für eine beschleunigte Heilung
Schnelle Hilfe bei Sportverletzungen

Sobald die ersten Sonnenstrahlen locken, packen die Sportler ihre Räder, Inlines oder Laufschuhe aus und stürzen sich ins Vergnügen. Leider ereignen sich gerade zu Saisonbeginn viele Sportunfälle. Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer GEK erklärt, wie die richtigen Erste Hilfe Maßnahmen die Heilung beschleunigen und Folgeschäden verhindern.

Schnelles, beherztes Handeln ist gefragt

Auch für dieses Jahr erwarten Sportmediziner wieder bis zu 2 Millionen Sportverletzungen. Im Ernstfall ist schnelles Handeln gefragt, mahnt Dr. Ursula Marschall: „"Wie lange die Heilung einer Verletzung dauert, hängt entscheidend davon ab, wie schnell eine Erstversorgung stattfindet.“ Sorgen vor Fehlern bei der Erstversorgung sind meistens nicht berechtigt. Ersthelfer brauchen nur einen einprägsames Handlungsschema und eine klare Vorstellung davon, ab wann die Hilfe eines Arztes erforderlich ist.

Gut gewappnet dank PECH-Schema

Muskel-, Sehnen-, Gelenk- und Bänderverletzungen lassen sich einfach mithilfe des  PECH-Schemas behandeln, weiß Dr. Marschall. Als erstes kommt P wie Pause. Das verletzte Körperteil sollte möglichst schnell ruhig gestellt werden. E steht für Eis und sorgt für die nötige 15-20-minütige Kühlung. Das Eis liegt dabei nicht direkt auf der bloßen Haut, sondern ist durch Papier oder Textilien vom Körper abgeschirmt. C in Gestalt eines Compressionsverbands verhindert, dass Blut und Gewebeflüssigkeit in das benachbarte Gewebe gelangen. H wie Hochlagern oberhalb der Herzhöhe sorgt zuguterletzt dafür, dass das verletzte Körperteil nicht anschwillt.

Was in die Hände des Arztes gehört

Bei offenen Wunden und Knochenbrüchen ist ärztliche Hilfe gefragt. Wer Zeuge eines Knochenbruchs wird, alarmiert am besten umgehend einen Arzt und sorgt dafür, dass sich der Verletzte möglichst wenig bewegt. Korrekturen an Knochenfehlstellungen sind für Laien in jedem Fall tabu. Offene Wunden besprüht der Ersthelfer mit einem Desinfektionsspray und bedeckt sie mit einem Pflaster oder einer sterilen Kompresse. Anschließend entscheidet der Arzt, ob genäht werden muss.

Bei uns können Sie ihr E-Rezept                       einlösen !

Der Patient reicht das Rezept per Rezeptcode ein. Patientinnen und Patienten können über die E-Rezept-App anfragen, ob ihr Medikament bei uns verfügbar ist und dieses digital bestellen.
 Oder sie kommen mit einem ausgedruckten Rezeptcode direkt in Ihre Apotheke und lösen das Rezept dort ein.

Jetzt neu !
e-REZEPT über Card Link bei uns einlösen.
Dazu einfach die ApothekenApp auf dem Smartphone instalieren .

Mehr Informationen unter:

E-Rezept | gematik


 

News

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Was hilft beim Einschlafen?
Was hilft beim Einschlafen?

Geräusche oder Musik

Probleme beim Einschlafen sind weit verbreitet. Manche Menschen versuchen, sich mit entspannender Musik oder Geräuschen in den Schlaf zu wiegen. Funktioniert das?   mehr

Finger weg von Lachgas!
Jugendlicher füllt Lachgas aus einer Kartusche in einen Luftballon

Nervenschäden möglich

In kleine bunte Ballons verpackt kommt Lachgas erst einmal recht harmlos daher. Außerdem ist es günstig, leicht zu beschaffen und legal – alles Eigenschaften, die es als Partydroge bei Jugendlichen sehr beliebt macht. Doch wie bei jeder Droge drohen auch bei Lachgas ernste gesundheitliche Folgen.   mehr

Beim Entwässern auf Natrium achten
Beim Entwässern auf Natrium achten

Vorsicht mit Diuretika

Entwässerungsmittel werden bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Eine Wirkstoffgruppe, die Thiazide, führt häufig zu einem Natriummangel im Blut. Und das vor allem zu Beginn der Therapie.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Mai

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber
Möwen-Apotheke
Inhaber Athanasios Varzacis
Telefon 030/82 30 90 19
Fax 030/82 30 90 20
E-Mail moewen-apotheke@gmx.de